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Die Herausforderung - 7. Teil

Es war einmal vor langer Zeit in einem Land hinter sieben Flüssen und sieben Bergen, da brannten sieben Burgen. Deshalb wurde das Land auch Brandenburg genannt. Zwischen den Ruinen erstreckten sich sieben endlose Wälder, siben mal sieben gewaltige Seen und sieben mal sieben mal sieben grüne Wiesen und Felder.

Auf Wiese Nr. 437 hauste ein gar grausiger Geselle von verwachsener Gestalt, einem Zwergen ähnlich mit kurzen, krummen Beinen, einer Knollnase mitten im faltigen Antlitz, welches geschmückt war von langem, fettigem, schütterem Haar. Unter diesem Haar war ein Geist verborgen, dem unaufhörlich allerhand Unsinn entsprang. Meist liebte er es über die Maßen, am Feuer zu sitzen und Bratwürstchen darüber zu quälen, bis ihnen die Haut platzte.

Doch er hatte noch eine weitere Leidenschaft: So streifte er oft mit Pfeil und Bogen durch die Wälder, besessen von dem Wunsch, jenes sagenumwobene Tier, von dem es nur noch eines geben sollte, aufzustöbern. Leider existierte von diesem Wesen nur eine zerrissene Zeichnung. Doch der Gnom hatte bereits herausgefunden, dass der Name dieses Tieres mit einem M beginnt.

Eines Tages, nachdem er wieder einmal im Walde gewesen war und des Abends im Schein des Feuers sitzend dem Todesschrei der Würstchen lauschte, kam ihm eine Idee:
Vielleicht gab es ja in anderen Landen noch weitere Gnome wie ihn oder sogar Wichtel und Zwerge, die ihm bei der Jagd auf das geheimsvolle M... helfen könnten. So schrieb er einen Brif, in welchem er sieben mal sieben und weitere sieben Gleichgesinnte einlud, sich vom zwanzigsten bis vierundzwanzigsten Tage des vierten Monats anno 2006 der siebten Herausforderung zu stellen.



Auf diese Preise dürfen sich die Teilnehmer freuen.